Name: Arthur S.

Sportart: Tischtennis
Diabetes, chronische Darmerkrankung
vermittelt als Verkäufer in einem Elektronikfachhandel



„Mein Betriebsscout hat mich erfolgreich aus meiner Komfortzone geholt und mich darauf gebracht, auch andere berufliche Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.“
(Arthur S.)


Persönliches:

Was war Ihre größte Herausforderung, bevor Sie an ISPA teilgenommen haben?
Mein Wunsch war ein langfristig sicherer Job, um Planungssicherheit für meine Zukunft zu haben. In der Realität hat das leider häufig nicht funktioniert: Ich habe über Zeitarbeitsfirmen gearbeitet oder wurde aus wirtschaftlichen Gründen gekündigt.

Wie hat Ihnen ISPA geholfen, diese Herausforderung zu meistern?
Es hat mir gut getan, bei ISPA auf Gleichgesinnte zu treffen und sich auszutauschen. So konnte ich in den Gesprächen mit anderen auch andere Sichtweisen kennenlernen. Durch den täglichen Unterricht in der Qualifizierungsphase konnte wieder ein Rhythmus in meinen Alltag kommen.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Die Gespräche mit den Betriebsscouts. Sie haben mich erfolgreich aus meiner Komfortzone geholt und mich darauf gebracht, auch andere berufliche Möglichkeiten in Betracht zu ziehen.


Berufliches:

Wie sehen Ihre Resultate zum jetzigen Zeitpunkt aus?
Derzeit arbeite ich im Verkauf bei einem Elektronikhändler. Die Arbeit macht mir Spaß.

Wie unterstützt Sie ISPA im Beruf?
Ich habe jederzeit die Möglichkeit mich an die ISPA-Mitarbeiter zu wenden, falls ich Fragen habe oder Probleme auftreten.

Welche beruflichen Ziele möchten Sie nach Ihrer Teilnahme bei ISPA erreichen?
Einen dauerhaft festen Arbeitsplatz.


Vision Inklusion:

Was kann die Inklusion in Deutschland besser machen?
Ich finde, dass es besonders bei Arbeitgebern viel mehr Offenheit für das Thema Inklusion und Arbeitskräfte mit einem Behindertenstatus geben sollte. In meinem persönlichen Bewerbungsprozess bin ich nach der Offenlegung meiner Behinderung oft ins Leere gelaufen.

Worauf sollten Unternehmen besonders achten, die Mitarbeiter mit einer Behinderung beschäftigen oder dies in der Zukunft noch vorhaben?
Das liegt meines Erachtens am Auswahlverfahren: Der Mitarbeiter sollte für die Tätigkeit geeignet sein.

Was möchten Sie Menschen, die eine Behinderung haben und einen Beruf anstreben, mit auf den Weg geben?
Auf Rückzug zu gehen ist kontraproduktiv! Man sollte aktiv Möglichkeiten annehmen, seine Komfortzone verlassen und neue Lösungen finden.

Projektpartner: