Michael K

Name: Michael K.

Sportart: Wassergymnastik
Lungenerkrankung, Gelenksarthrose
vermittelt in das Hausmeister-Team des TSC Eintracht Dortmund


„Ich hatte vor meiner Zeit bei ISPA keine geregelte Tagesstruktur. Auch der Umgang mit anderen Menschen hat mir gefehlt.“
(Michael K.)


Persönliches:

Was war Ihre größte Herausforderung, bevor Sie an ISPA teilgenommen haben?
Ich hatte vor meiner Zeit bei ISPA keine geregelte Tagesstruktur. Auch der Umgang mit anderen Menschen hat mir gefehlt.

Wie hat Ihnen ISPA geholfen, diese Herausforderung zu meistern?
Der regelmäßige Gang in den Sportverein und das Workshop-Angebot bei ISPA haben mir neue Kontakte ermöglicht.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Weil ich an Diabetes erkrankt bin, waren die Ernährungstipps in den Koch-Workshops für mich sehr hilfreich. Ich habe gelernt, was ich bei dieser Krankheit essen kann und welche Speisen ich lieber meiden sollte.


Berufliches:

Wie sehen Ihre Resultate zum jetzigen Zeitpunkt aus?
Ich arbeite derzeit 20 Stunden pro Woche in einem Probearbeitsverhältnis beim TSC Eintracht in Dortmund.

Wie unterstützt Sie ISPA im Beruf?
Mein Betriebsscout ist über alle wichtigen Vorgänge an meinem Arbeitsplatz informiert.

Welche beruflichen Ziele möchten Sie nach Ihrer Teilnahme bei ISPA erreichen?
Ich würde gerne meine Stundenanzahl erhöhen und in ein festes Arbeitsverhältnis gehen.


Vision Inklusion:

Was kann die Inklusion in Deutschland besser machen?
Es könnte mehr für die Barrierefreiheit in Deutschland getan werden.

Worauf sollten Unternehmen besonders achten, die Mitarbeiter mit einer Behinderung beschäftigen oder beschäftigen wollen?
Ich bin für eine Verschärfung des Schwerbehindertengesetzes zur Eingliederung Schwerbehinderter in Arbeit. Die gesetzliche Quote behinderter Menschen in Unternehmen sollte beispielsweise angehoben werden. Außerdem sollten Unternehmen nicht mehr die Wahl haben, eine Abgabe zu zahlen, um keinen Behinderten einstellen zu müssen.

Was raten Sie Menschen mit Behinderung, die in einen Beruf gehen wollen?
Man sollte die Hoffnung nicht aufgeben und bei der Jobsuche am Ball bleiben. Auch sollte man sich nicht aufs Abstellgleis schieben lassen, sondern immer hartnäckig an verschiedenen Stellen nachhaken, wo man Hilfe bekommen kann.

Projektpartner: