Mario R

Name: Mario R.

Sportart: Rehasport Orthopädie
Lernschwäche, Gelenkbeeinträchtigung
vermittelt als Bäcker


„Man sollte eingeschränkte Mitarbeiter nicht an ihrer Behinderung messen, sondern an der geleisteten Arbeit. Jeder Mensch kann irgendetwas arbeiten.“
(Mario R.)


Persönliches:

Was war Ihre größte Herausforderung, bevor Sie an ISPA teilgenommen haben?
Mein Traum war es, eine Arbeit in meinem Ausbildungsberuf als Bäcker zu finden. Weil ich noch nicht so lange in Dortmund lebe, war ich auch stark daran interessiert, neue Bekanntschaften zu schließen.

Wie hat Ihnen ISPA geholfen, diese Herausforderung zu meistern?
Mein Betriebsscout hat mir super geholfen und die Verbindung zu meinem jetzigen Arbeitgeber hergestellt. Dann ging alles ganz schnell erst mit einem Praktikum und dann später mit einer festen Stelle. Außerdem wurde ich aktiver, da ich regelmäßig am Vereinssport teilgenommen habe.
Auch Freundschaften konnte ich schließen.

Was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Das gesamte Team von ISPA war immer sehr nett und hat sich gut um die Teilnehmenden gekümmert.


Berufliches:

Wie sehen Ihre Resultate zum jetzigen Zeitpunkt aus?
Ich arbeite in einer festen Beschäftigung als Bäcker und fühle mich bei meinem Arbeitgeber sehr wohl. Demnächst steht meine Vertragsverlängerung an.

Wie unterstützt Sie ISPA im Beruf?
Es besteht regelmäßiger Kontakt zu meinem Betriebsscout.

Welche beruflichen Ziele möchten Sie nach Ihrer Teilnahme bei ISPA erreichen?
Ich gebe mir viel Mühe, eine Festanstellung bei meinem jetzigen Arbeitgeber zu bekommen.


Vision Inklusion:

Was kann die Inklusion in Deutschland besser machen?
Es sollte mehr Aufklärung geben zum Thema „Wie gehe ich mit einem Menschen um, der eine Behinderung hat?“ Es hat sich gesellschaftlich zwar schon viel getan, aber es gibt noch immer Vorurteile, mit denen man täglich als behinderter Mensch konfrontiert ist.

Worauf sollten Unternehmen besonders achten, die Mitarbeiter mit einer Behinderung beschäftigen oder beschäftigen wollen?
Man sollte den Mitarbeiter nicht an seiner Beeinträchtigung messen, sondern daran, ob er oder sie gute Arbeit macht. Jeder Mensch kann irgendetwas arbeiten.

Was raten Sie Menschen mit Behinderung, die in einen Beruf gehen?
Menschen, die eine Beeinträchtigung haben, sollten ihren Status als Behinderter nicht auskosten. Für sie gelten dieselben Regeln wie für jeden anderen Arbeitnehmer auch: Verlässlichkeit, Pünktlichkeit und Fleiß.

Projektpartner: